Der Fall Mollath nur die Spitze des Eisbergs?

Gehen wir zurück ins Jahr 2006, als Gustl Mollath in einer in der jüngeren Geschichte einzigartigen Aktion, vom Filz der fränkischen  Eliten in die forensische Psychiatrie  abgeschoben und entmündigt wurde.

So stellt sich doch die Frage an welchen Schwarzgeldgeschäften die HypoVereinsbank damals sonst noch beteiligt war.

Sicherlich ist doch das Wissen des Ex Partners einer kleinen Bankangestellten, jetzt nicht der große Skandal. Der ist  in den oberen Etagen der HypoVereinsbank zu finden.

 

Denn dort weis man wohl bestens über einen der größten Skandale der jüngeren Geschichte Bescheid.

Im September 2001 fusionierten die Nürnberger Hypothekenbank, die Bayrische Bodencreditbank und die Bayrische Handelsbank zur damaligen HVB Real Estate AG.

 

Was auch immer damals im Bayrischen Filz der Chefetagen von HVB und HRE geschah ist für den normalen Steuerzahler, der am Ende die Abwicklung der HRE bezahlt hat nur schwer nachvollziehen.

Ich möchte jetzt hier darauf verzichten genauer auf die Ereignisse der HRE Rettung im Jahr 2009 einzugehen und das Augenmerk auf die früheren Ereignisse legen, die sich in der Zeit abgespielt haben, als Gustl Mollath mit den einfachen Schwarzgeldgeschäften der HVB konfrontiert wurde.

Es ist schwer nachzuvollziehen mit welchen Mechanismen eine Großbank Gelder hin und her verschiebt zwischen Haupt und Tochtergesellschaft und wahrscheinlich wären mit der genauen Untersuchung wie und was da getrieben wurde, ein Untersuchungsausschuss notwendig, der in mehrjähriger Arbeit die damaligen Vorgänge untersucht.

Im Fall das der Ausschuss nicht in der Zwischenzeit geschmiert wird und damit die nächste Instanz der Vertuschung in Kraft tritt dürfte hier ein unglaublicher Skandal aufgedeckt werden,

wie die HypoVereinsbank die HRE in eine Bad Bank verwandelt, mit Derivate Giftmüll vollgepumpt und am Ende die Rechnung an den Steuerzahler abgegeben hat.

 

Es geht hier immerhin um 15 Milliarden von anderen Banken und 87 Milliarden vom Staat.

87 Milliarden bei damals 82 Millionen Einwohnern, es geht hier immerhin um 1000€ meinerseits, die damals in einer schwachsinnigen Aktion in die HRE gepumpt wurden.

Im Wikipedia Artikel sind noch weitere Geldtransfers zur HRE aufgeführt, aber schon um die alle zusammen zu rechnen braucht man mindestens eine Woche.

 

Man kann nur fassungslos den Kopf schütteln, das eine Regierung für zig-fach gehebelte Verluste gerade steht. Wobei die Regierung bei ESM Einführung und Hebelung des ganzen 3 Jahre später diese Mechanismen immer noch nicht verstanden hatte.

Was darauf schliessen lässt das die Bankster es einfach haben mit der Verarsche und Abzocke des Staates.

 

Zurück zu der Spitze des Eisbergs, dem winzig kleinen Molekularen Einblick, den der außenstehende Mollath in die Praktiken der HVB hatte, was die Vermutung nahe legt das sich hinter den Türen von HVB und HRE der eigentliche Skandal verbirgt.

Die Verteilung des Derivate Mülls, was bereits bei einfachen Optionsscheinen mehr als die Hälfte der Papiere bedeutet, bei komplexeren Produkten wie Turbos, CFD und Co dürfte es nicht anders aussehen.

Diesen Finanzmüll allerdings so gekonnt an den Steuerzahler abzuwälzen verlangt schon intensiver Planung und Koordination. Und danach gilt es vor allem bei der HVB und aber auch allen anderen beteiligten Geldinstituten zu suchen.

Und dies ist der eigentliche Mega Skandal der die bisherige HRE Pleite und den Fall Mollath wie die Streiche des Knaben Karl Valentin aussehen lässt.

 

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